Förster und Müller bei der Deutschen Meisterschaft

Zwei Vereinsmitglieder treten in Stendal an

Ferdinand Hauck

Alexander Müller und Uwe Förster vertraten die Luftsportgemeinschaft Bayreuth bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der Offenen Klasse im sachsen-anhaltinischen Stendal. Förster ist als Siebter nur knapp am Einzug in die Nationalmannschaft vorbei geschrammt.

Beide Piloten hatten sich beim letztjährigen Bayreuth-Wettbewerb für diese DM qualifiziert. Wie schon die letzte Auflage vor zwei Jahren, fand diese DM in Stendal nördlich von Magdeburg statt, das inzwischen auch die Ausrichtung der WM 2020 übertragen bekommen hat.

An acht von elf Tagen konnten die 105 Piloten aus drei Wertungsklassen fliegen. Gleich der erste Tag endete für die Bayreuther sehr erfreulich als Sechster und Siebter knapp hinter den Größen der Nationalmannschaft. Förster konnte sich am zweiten Tag gar auf den dritten Tagesplatz steigern und landete mit nur zwei Ausreißern jeweils in den Tages-Top Ten. Als Siebter fehlten ihm und seinem Co-Piloten Reinhard Mück am Ende ein Platz bzw. 55 Punkte zum Einzug in die Nationalmannschaft.

Müller machte dagegen vorwiegend der fünfte Tag zu schaffen, als er als einziger nach 80% der Strecke seinen Hilfsmotor starten musste. Da halfen auch zwei fünfte Tagesplätze nicht mehr für eine Gesamtplatzierung unter den ersten zehn.

Da der Bayreuth-Wettbewerb 2016 eine von nur zwei Möglichkeiten war, sich für Stendal in der Offenen Klasse zu qualifizieren, waren auch viele Starter des letztjährigen Bayreuth-Feldes dabei. Besonders für Oliver Binder (SFG Ostheim) und Bayreuth-Sieger Bruno Gantenbrink (LSV Ruhr-Lenne-Iserlohn) hat es sich als fünfter und Sechster der DM gelohnt, über Bayreuth nach Stendal zu fahren.

Deutscher Meister wurde der Favorit und vierfache Weltmeister Michael Sommer vom LSV Regensburg, gefolgt von Felipe Levin (LSV Homberg/Ohm), Bayreuth-Sieger von 2008 und Junioren-Weltmeister 2009 und 2011.

Claus Triebel vom SFZ Ottengrüner Heide (Helmbrechts) wurde Dritter der 18-Meter-Klasse und darf damit voraussichtlich zur Europameisterschaft fahren.