Modellflieger starten mit neuen Elektrojets in die Saison

Ferdinand Hauck

Dieser neue Trend in der Modellflugszene ist in erster Linie den neuesten Entwicklungen der Antriebshersteller zu verdanken. Durch den Einsatz sogenannter Elektro-Impellereinheiten ist seit kurzem eine leiser und kraftvoller alternativer Betrieb von Jets zu den teuren Kerosinturbinen möglich.

Das Funktionsprinzip der Impeller ist mit dem eines Staubsaugers vergleichbar. Nur umgekehrt. Ein kleiner hochdrehender Rotor saugt auf einer Seite eines Rohres Luft an und stößt diese am anderen Ende aus.

Impeller-Flugzeuge am Modellfluggelände Bindlacher Berg

Noch vor wenigen Jahren waren Impellerantriebe noch wegen ihres lärmenden und unrealistischen Sounds und schwacher Leistung verpönt. Doch neueste Entwicklungen mit fein ausgewuchteten mehrblättrigen Rotoren und effizienten Bürstenlosen E-Motoren in den Schubrohren ist im Flug vom Geräusch nur noch ein leises Rauschen wahrzunehmen.

Und dementsprechend ziehen auch auf dem Modellfluggelände des Bindlacher Berges die ersten Jets mit den modernen „Flüsterantrieben“ ihre Kreise durch die Lüfte.